Liebfrauenkirche, neugotische Pfarrkirche in Bottrop, Deutschland
Die Liebfrauenkirche ist eine Pfarrkirche im Stil der Neugotik mit einem 78 Meter hohen Turm, dessen oberer Abschnitt achteckig geformt ist. Das Backsteingebäude erhebt sich als beeindruckende architektonische Struktur und prägt das Stadtbild von Bottrop deutlich.
Der Bau fand zwischen 1909 und 1914 statt und folgte den Plänen der Dombaumeister Bernhard Hertel und Hilger Hertel dem Jüngeren. Das Projekt entstand aus dem Bedürfnis der wachsenden katholischen Gemeinde, ein neues Gotteshaus in Bottrop zu errichten.
Seit 2007 bildet die Liebfrauenkirche mit der Filialkirche St. Pius die Pfarrei St. Joseph. Die Stiftung Liebfrauen Bottrop für Baukultur und Kirchenmusik, begleitet von der Historischen Gesellschaft Bottrop, fördert den Erhalt des Bauwerks, der Orgel und der Kirchenmusik; instand gesetzt wurden bereits Orgel, Kirchenportal und Mauerwerk.
Seit April 2017 ist die Kirche wegen schadhafter Kreuzblumen am Turm teilweise eingezäunt, sodass man im Außenbereich nicht überall bis an das Gebäude herantreten kann. Sie steht in Bottrop-Eigen und bildet seit 2007 zusammen mit der Filialkirche St. Pius die Pfarrei St. Joseph.
Das Innere beherbergt ein besonderes Orgelsystem, das eine Ernst-Seifert-Orgel aus dem Jahr 1929 mit einer hinzugefügten historischen Chororgel verbindet. Diese Kombination schafft einen vielfältigen Klang für die Musik, die regelmäßig in diesem Raum erklingt.
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