Burg Bodenteich, Mittelalterliche Burg in Bad Bodenteich, Deutschland.
Die Burg Bodenteich ist eine ehemalige Wasserburg auf einem ovalen Erdhügel von 4–5 m Höhe und 50–60 m Breite, mit einer trapezförmigen Vorburg im Südwesten. Zu den erhaltenen, nach 1520 wieder errichteten Gebäuden zählen ein Backstein-Amtshaus mit Fachwerkanbau, ein Back- und ein Brauhaus. Der quadratische Backstein-Bergfried, ursprünglich etwa 30 m hoch, wurde nach dem Stadtbrand von 1808 größtenteils abgetragen; heute ist er 8,5 m hoch und hat auf 4,5 m eine Aussichtsplattform.
Die Herren von Bodendike erbauten die Festung um 1250 als strategisches Zentrum zur Kontrolle ihrer Gebiete. Die Anlage blieb über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Machtsitz für aufeinanderfolgende Herrscherfamilien.
Der Name Bodenteich geht auf das Adelsgeschlecht derer von Bodendike zurück, das um 1145 mit Theoderico de Bodendiche erstmals erwähnt wird. Heute finden auf der restaurierten Anlage Schützenfeste, Weihnachtsmärkte, Musikkonzerte, Ausstellungen, Backtage und Mittelaltermärkte statt; außerdem haben dort die Kurverwaltung und das Burgmuseum ihren Sitz.
Der erhaltene Bergfried ist 8,5 m hoch; die Aussichtsplattform liegt auf 4,5 m Höhe und ist über einen kurzen Aufstieg erreichbar, eine Glaskuppel gibt es nicht. Auf dem Gelände finden Schützenfeste, Weihnachtsmärkte und Mittelaltermärkte statt; hier sitzen zudem die Kurverwaltung und das Burgmuseum.
Im ehemaligen Amtshaus auf dem Burghügel haben heute die Kurverwaltung und das Burgmuseum ihren Sitz. Bei Ausgrabungen im Keller des Gebäudes kamen die Reste eines runden Bergfrieds von acht Metern Durchmesser mit zwei Meter starken Feldsteinmauern zutage, der anhand der Keramikfunde in die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert wird.
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