Burg Klein-Zimmern, Wasserburg und Kulturdenkmal in Klein-Zimmern, Deutschland.
Burg Klein-Zimmern ist eine Wasserburg und Kulturdenkmal bei Groß-Zimmern, die aus oberen und unteren Bauwerken besteht, die sich einen schmalen Höhenrücken teilen. Die Anlage umfasst einen vier Geschosse hohen Wohnturm und Verteidigungsmauern sowie das Canisius-Gebäude von 1966, das heute Schulräume und Unterstützungsprogramme beherbergt.
Die Burg wird erstmals 1276 erwähnt und gehörte seit etwa 1030 der Adelsfamilie von Zimmern. Im Laufe der mittelalterlichen Zeit erlitt sie mehrfache Umgestaltungen, bevor sie 1864 ihre Funktion als Wehranlage aufgab und zum Jugendwohlfahrtswerk umgebaut wurde.
Der Ort wurde 1864 unter Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler zu einem Jugendwohlfahrtswerk umgestaltet, das sich der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen widmete. Diese Umwandlung prägte das Gelände dauerhaft und machte es zu einem Ort der sozialen Hilfe, der bis heute diese Aufgabe erfüllt.
Das Gelände liegt leicht hügelig mit Zugang über gepflegte Wege, die ein Erkunden der Außenanlagen ermöglichen. Besucher sollten beachten, dass große Teile des Komplexes noch immer als Arbeitsplatz und Bildungseinrichtung genutzt werden und der Zutritt daher eingeschränkt sein kann.
Während des Zweiten Weltkrieges diente die Anlage als Gefangenenlazarett, in dem etwa 500 sowjetische Kriegsgefangene starben. Diese tragische Vergangenheit wird heute auf dem Russischen Militärfriedhof in der Nähe in Erinnerung gehalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.