Schweinehochhaus, deutsche Schweinezuchtanlage in Maasdorf in Sachsen-Anhalt
Das Schweinehochhaus ist ein sechsstöckiges Betongebäude, das in den 1970er Jahren als vertikale Tierfarm gebaut wurde. Die Anlage war mit zwei Aufzügen ausgestattet, um Schweine zwischen den Ebenen zu transportieren und automatisierte Fütterungssysteme zu ermöglichen.
Das Gebäude wurde 1970 in der DDR als Vorbild für moderne Schweinezucht errichtet. Nach der Wiedervereinigung verlor es an Bedeutung und wurde später wegen schlechter Bedingungen für die Tiere kritisiert, bis die Schließung 2018 erfolgte.
Das Schweinehochhaus trägt den Namen seiner Funktion: ein hohes Haus für Schweine. Heute ist es für viele Menschen ein Symbol der Debatte über industrielle Tierhaltung und wie Tiere in modernen Farmen leben sollten.
Das Gelände ist für Besucher schwer zugänglich, da es sich um einen verlassenen Ort in ländlicher Gegend handelt. Wer die Außenseite des Betongebäudes sehen möchte, sollte von der Straße aus einen Blick darauf werfen, aber man kann nicht hineingeführt werden.
Das Gebäude war ursprünglich für etwa 3.000 Schweine ausgelegt, wechselte aber später auf etwa 500 Tiere. Der niederländische Betreiber Michiel Taken baute es nach Plänen auf, um mit Aufzügen und Förderbändern vollständig automatisiert zu arbeiten.
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