Schokoladenfabrik Wendenstraße, Kulturdenkmal in Hammerbrook, Hamburg, Deutschland
Die Schokoladenfabrik Wendenstraße ist ein Fabrikgebäude aus Backstein mit hohen Decken, großen Fensterfronten und hellem Holzboden, das sich über mehrere Ebenen an der Südlichen Norderelbgruppe erstreckt. Das Gebäude wurde in seiner Gesamtheit konzipiert, um natürliches Licht in alle Räume zu bringen.
Das Gebäude wurde 1908 vom Architekten Theodor Speckbötel für die Süßwarenfabrik Reese & Wichmann errichtet. Dort wurden bis in die 1990er Jahre Schokolade und Kakao hergestellt, bevor das Bauwerk einer umfassenden Umnutzung zugeführt wurde.
Das Gebäude beherbergt heute Künstler und kreative Unternehmen in umgestalteten Lofträumen, die das Erdgeschoss und die oberen Etagen prägen. Die Räume erzählen von der Wandlung eines Produktionsortes zu einem Ort der Kreativität und des Austauschs.
Der Zugang erfolgt über den gepflasterten Wendenstraße-Pfad, und das Gebäude ist mit einem Glissenaufzug ausgestattet. Am südlichen Kanal gibt es einen Bootssteg und Parkplätze für Besucher.
Die ursprüngliche Backsteinfassade im unteren Bereich steht im Kontrast zu modernen architektonischen Elementen in der oberen Struktur nach der Sanierung von 1997. Diese Mischung zeigt, wie der Ort seinen industriellen Charakter bewahrt hat, während er sich zu neuem Leben erwacht.
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