Altenberger Pinge, Bergbaudenkmal in Altenberg, Deutschland
Die Altenberg Pinge ist eine tiefe, kreisförmige Senke im Gelände, entstanden durch den Einsturz alter Bergbauschächte unter der Erde. Die Mulde misst etwa 400 Meter im Durchmesser und etwa 150 Meter in der Tiefe, wodurch eine bemerkenswerte natürliche Landschaftsform entstand.
Das Loch entstand am 24. Januar 1620, als unterirdische Bergbaustollen oberhalb der Stadt zusammenbrachen. Jahrhunderte lang hatte man hier Zinn und andere Mineralien aus der Erde geholt, bis die ausgehöhlten Schächte unter dem Gewicht nachgaben.
Der Ort zeigt, wie Bergleute über Jahrhunderte hinweg ihre Techniken verfeinerten und ihre Arbeit in der Landschaft hinterließen. Man kann hier sehen, wie eine ganze Region ihr Leben um den Bergbau aufgebaut hatte, was sich bis heute in der Gestalt des Landes widerspiegelt.
Der Ort ist ganzjährig zugänglich und bietet einen guten Blick auf die Landschaftsform vom Rand aus. Das Tourismusamt der Stadt bietet Führungen an, die helfen, die Größe und Geschichte besser zu verstehen.
Das Loch ist so groß und tief, dass man beim Einblick auf die Ausmaße sprachlos wird. Es ist eines der beeindruckendsten Beispiele für die unmittelbare Kraft des Bergbaus auf die Landschaft.
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