Schloss Kirchschönbach, archäologische Stätte in Deutschland
Schloss Kirchschönbach ist ein barockes Schloss in Prichsenstadt, das um 1700 vom Würzburger Baumeister Joseph Greissing entworfen wurde. Das zweistöckige Gebäude hat zwölf Fenster auf jeder Ebene, einen breiten Walmdach mit Zierleisten und an den Ecken toskanische Säulen, während der Haupteingang zum Garten hin mit einem gebrochenen Giebel und dem Wappenschild der Familie Schönborn gekrönt ist.
Das Schloss entstand um 1700 nach Zerstörung durch Kriegsereignisse im Jahr 1525, als die Familie von Guttenberg einen Neubau im Barockstil errichtete. Später wurde es 1789 an die Kirche von Würzburg verkauft, im 19. Jahrhundert von Graf Friedrich Carl von Schönborn-Wiesentheid übernommen und schließlich im 20. Jahrhundert von den Oberzeller Schwestern als Marienhaus genutzt.
Das Schloss war über Jahrhunderte ein Treffpunkt für Adlige und prägte das regionale Zusammenleben durch Feste und Empfänge. Heute spiegeln die kunstvollen Deckenmalereien und eleganten Säle wider, wie Menschen hier einst zusammenkamen und ihre Feiern abhielten.
Das Schloss befindet sich inmitten eines gepflegten Parks mit Wegen und Bänken, wo Besucher spazieren gehen und die Umgebung erkunden können. Die restaurierten Außenmauern und Räume sind zugänglich, wobei die Innenarchitektur mit ihren kunstvollen Details das Erkunden lohnt.
Der Baumeister Joseph Greissing aus Würzburg verlieh dem Schloss seinen besonderen Stil mit den charakteristischen toskanischen Säulen und dem breiten Walmdach, die es von anderen Barockbauten der Region unterscheiden. Besucher können an den Pilastern an den Ecken und dem gebrochenen Giebel mit dem Schönborn-Wappen erkennen, wie sorgfältig die architektonischen Details geplant wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.