Havelbrücke Werder, Autobahnbrücke über die Potsdamer Havel in Werder (Havel), Deutschland
Die Havelbrücke Werder ist eine 704 Meter lange Balkenbrücke, die die Autobahn A10 über die Potsdamer Havel bei Werder (Havel) führt. Sie hat elf Öffnungen mit Stützweiten von 55 Metern in den Endfeldern und 66 Metern in den Innenfeldern; ihr Überbau ruht auf dicken rechteckigen Pfeilern, von denen vier mit Caisson-Technik bis 28,65 Meter unter dem Wasserspiegel gegründet wurden.
Der Bau der Brücke begann 1936 mit besonderen Anforderungen an Schifffahrtswege. Das Bauwerk hat den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt überstanden und erfüllt bis heute seine ursprüngliche Funktion.
Vor dem Bau holte der Potsdamer Regierungspräsident die Meinung des Kaiserlichen Yacht-Klubs in Potsdam zur Durchfahrtshöhe ein, damit Wanderjollen mit bis zu 6 Metern Masthöhe passieren konnten, ohne den Mast zu legen. Die Brücke überspannt den Zernsee südlich des Dorfes Phöben, wo die Potsdamer Havel breit ist.
Die Brücke führt die A10 südlich von Phöben über die Potsdamer Havel, mit elf Öffnungen und 704 Metern Länge. Sie ist eine Autobahnbrücke ohne Gehweg; man sieht sie vom Auto oder vom Wasser aus, wo Ausflugsschiffe die Pfeiler unterqueren.
Im Gegensatz zu vielen anderen Bauwerken in der Region blieb diese Brücke während des Zweiten Weltkriegs unbeschädigt und behält ihre ursprüngliche Funktion bei.
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