Monsun-Theater, Freies Theater in Ottensen, Hamburg, Deutschland
Das Monsun-Theater ist ein unabhängiges Theaterhaus in Ottensen, Hamburg, das von der Gaussstrasse aus zeitgenössische Inszenierungen, Tanzaufführungen und experimentelle Theaterwerke zeigt. Das Programm wechselt regelmäßig und bietet dem Publikum das ganze Jahr über neue Produktionen zu entdecken.
Das Theater eröffnete 1980 in Räumen in der Friedensallee, die bis in die 1970er-Jahre als Senflager für die Firma Kühne dienten. Vier Jahrzehnte lang war es in Ottensen ansässig, bevor es nach Altona-Altstadt wechselte; ab Frühjahr 2022 spielte es in Interimsspielstätten in der Gaußstraße, ab Ende 2024 in der Billrothstraße 79.
Der Name des Theaters verweist auf den Monsun, und sein Programm verbindet Schauspiel, Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater, Literatur und Musik. Seit 2016/2017 präsentiert es zudem Zirkuskunst, und im Foyer wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. 2017 initiierte es das AUSSICHT-Festival, das einen Zugang für das Leben mit Behinderung ermöglicht und für Barrieren sensibilisiert.
Das Theater bietet Online-Reservierungen für seine Aufführungen an und versendet monatliche Newsletter, um Besucher über kommende Shows zu informieren. Die Räumlichkeiten werden regelmäßig gepflegt und gereinigt, um die Sicherheit und den Komfort des Publikums zu gewährleisten.
Der Preis ist der Rolf-Mares-Preis, nicht ein Hamburger Theaterpreis. Clara Jochum und Hannes Wittmer erhielten ihn 2019 für Musik und Komposition von „Das Hirn ist ein Taubenschlag“. Das Haus sammelte mehrere dieser Auszeichnungen, darunter 2022 einen Sonderpreis für Françoise Hüsges' Leitung während der COVID-19-Pandemie.
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