Hauptfriedhof Limburg an der Lahn, Denkmalgeschützter Friedhof in Limburg an der Lahn, Deutschland.
Der Hauptfriedhof Limburg an der Lahn ist ein 1882 auf einem rechteckigen Grundstück auf der Unterheide am Schafsberg außerhalb der Stadt angelegter Friedhof. Fünf parallele Alleen mit unterschiedlichen Laubbäumen und Zypressen, zwischen denen Querwege verlaufen, gliedern die Anlage; die zentrale Achse führt zu einem ovalen Kreuzhügel mit einem Kruzifix mit Bronzekorpus.
Die Begräbnisstätte entwickelte sich parallel zur Geschichte der Stadt Limburg und enthält Gräber aus verschiedenen Zeitperioden bis zur Gegenwart. Sie dokumentiert die Vergangenheit der Stadt durch die dort bestatteten Personen und ihre Denkmäler.
Der Friedhof zeigt in seinen Grabmalen die Art, wie Menschen in dieser Region ihre Verstorbenen ehren und gedenken. Die Denkmäler und Grabsteine erzählen durch ihre Gestaltung von lokalen Traditionen und dem Verständnis von Trauer und Erinnerung.
Das rechteckige Gelände liegt auf der Unterheide am Schafsberg außerhalb der Stadt; man betritt es durch die erhaltenen Tore des Hauptportals, denn das schmiedeeiserne Umfassungsgitter wurde im Zweiten Weltkrieg entfernt. Fünf parallele Alleen mit verschiedenen Laubbäumen und Zypressen, zwischen denen Querwege verlaufen, führen zum ovalen Kreuzhügel und weiter zu den Kriegsgräberstätten.
Die Stalingrad-Gedenkstätte wurde am 18. Oktober 1964 als zentrales deutsches Denkmal für die in der Schlacht von Stalingrad und in anschließender Gefangenschaft gestorbenen Soldaten eingeweiht. 1988 übernahm die Stadt Limburg die Stalingradkämpfer-Stiftung, um die Anlage nach der Auflösung des Bundes ehemaliger Stalingradkämpfer im Jahr 2004 weiter zu pflegen.
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