Isolatorenmuseum, Technikmuseum in Lohr am Main, Deutschland
Das Transformatorenhaus ist ein Technologiemuseum in Lohr am Main, untergebracht in einem ehemaligen Trafogebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es präsentiert über 6.000 Elektroizolatoren auf zwei Ebenen, die die Geschichte der Stromleitung dokumentieren.
Das Gebäude entstand 1920 als Transformatorenstation und wurde 2004 zum Museum umgewandelt, um die Entwicklung der elektrischen Infrastruktur zu zeigen. Die Umnutzung bewahrte das Originalgebäude und machte seine technische Geschichte öffentlich zugänglich.
Die Sammlung zeigt Porzellan- und Glasisolatoren aus vielen Ländern, die zeigen, wie sich die Stromübertragung im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert hat. Besucher sehen handwerklich gefertigte Stücke neben modernen Industrieprodukten und verstehen dabei die praktischen Anforderungen dieser unsichtbaren Infrastruktur.
Das Museum hat begrenzte Öffnungszeiten und benötigt normalerweise Voranmeldung für einen Besuch. Es ist hilfreich, sich vorher auf Öffnungstage zu erkundigen und bei Interesse direkt Kontakt aufzunehmen.
Die Sammlung reicht von winzigen Isolatoren für Zäune bis zu massiven Objekten für Hochspannungsleitungen mit bis zu 380 Kilovolt. Diese Größenunterschiede zeigen die verschiedenen Anforderungen von Niedrig- bis Hochspannungssystemen in einer einzigen Sammlung.
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