Burgruine Schauerberg, Mittelalterliche Burgruine in Emskirchen, Deutschland.
Burg Schauerberg sind Ruinen einer mittelalterlichen Festung, die auf 370 Metern Höhe in einem Buchenwald oberhalb von Altschauerberg bei Emskirchen liegt. Die Anlage bestand aus einem Hauptbau mit Befestigungssystem aus Wällen und Gräben, dessen Überreste heute noch erkennbar sind.
Die Burg wurde erstmals 1361 urkundlich erwähnt und diente den Burggrafen von Nürnberg als Verwaltungszentrum. Sie wurde zwischen 1387 und 1389 während kriegerischer Auseinandersetzungen zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Die Burgruine zeigt typische Merkmale mittelalterlicher Befestigungen mit Wällen und Gräben, die noch heute im Gelände zu erkennen sind. Besucher können diese Strukturen beim Wandern unmittelbar erleben und verstehen, wie solche Anlagen Schutz und Kontrolle boten.
Die Ruine ist über Wanderwege erreichbar, insbesondere den Aurach-Weg und den Rangau-Querweg, die an der Stätte vorbeiführen. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände waldreich und teilweise steil ist.
Die Burganlage war 1377 Zuflucht des berüchtigten Raubritters Eppelein von Gailingen, der dort Unterschlupf suchte, nachdem er Bürger der Freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber angegriffen hatte. Diese Episode zeigt, wie solche Burgen als Rückzugsort für fragwürdige Figuren dienten.
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