Keramikmuseum Bürgel, Keramikmuseum in Bürgel, Deutschland
Das Keramikmuseum Bürgel zeigt Sammlungen traditioneller und zeitgenössischer Keramiken aus verschiedenen Epochen und dokumentiert die Entwicklung der Töpfertechniken in der Region. Die Ausstellungen umfassen Werke, die lokale Handwerkstraditionen und moderne Arbeiten nebeneinander präsentieren.
Die Bürgeler Töpfer sind seit Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar; 1660 schlossen sich mehrere Handwerkerfamilien zu einer Genossenschaft zusammen, belegt durch Gründungsurkunde, Korporationskasten und Fahne. Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach beauftragte 1879 den Bildhauer Georg Kuhla aus Ruhla mit der Neuordnung der alten Schule; die Gewerbeausstellung „Früchte des Wirkens“ von 1880 bildete den Grundstock des Museums.
Das typische Bürgeler Blau entstand beim Brand im holzbefeuerten Kaselofen; der letzte dieser Öfen, bis 1953 in Gebrauch, steht ganz in der Nähe des Museums. Zur Sammlung gehören außerdem Gründungsurkunde, Lade und Fahne der 1660 von mehreren Töpferfamilien gebildeten Genossenschaft.
Besucher können das ganze Jahr über Töpferkurse besuchen, wechselnde Ausstellungen erkunden und keramische Arbeiten im Museumsladen kaufen. Die Werkstätten sind während der regulären Öffnungszeiten zugänglich, wobei für Kurse in der Regel eine Voranmeldung erforderlich ist.
Den Grundstock der Sammlung bildete die 1880 vom Gewerbeverein organisierte Gewerbeausstellung „Früchte des Wirkens“. Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach hatte 1879 den Bildhauer Georg Kuhla aus Ruhla beauftragt, die frühere Schule neu einzurichten, was dem Töpferhandwerk neue Perspektiven eröffnete. Gezeigt wurden Arbeiten von Töpfermeistern wie C.A. Schack und Max Neumann.
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