Heilig-Kreuz-Kirche, Leipzig, Lutherische Kirche am Neustädter Markt, Neustadt-Neuschönefeld, Leipzig, Deutschland
Die Heilig-Kreuz-Kirche ist ein evangelisch-lutherisches Gotteshaus am Neustädter Markt im Leipziger Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld, das 1893–1894 nach Plänen des Architekten Paul Lange über dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes errichtet wurde. Der rötliche Verblendziegelbau trägt an der Südseite einen 67,5 Meter hohen Turm. Innen überspannt ein bemaltes Gewölbe den Altarraum, eine Holzdecke den Gemeinderaum, und hölzerne Emporen umschließen ihn an drei Seiten.
Der Bau des Gotteshauses fand zwischen 1893 und 1894 unter der Leitung von Architekt Paul Lange statt, der romanische Stilelemente in die Gestaltung einbezog. Das Gebäude entstand als zweiter Andachtsort für die evangelisch-lutherische St.-Nikolai-Gemeinde.
Die Kirche dient der Gemeinde als Ort für regelmäßige Gottesdienste und Versammlungen, wo Menschen zusammenkommen, um Teil einer lebendigen evangelisch-lutherischen Gemeinschaft zu sein. Der Name bezieht sich auf das Heilige Kreuz und prägt die spirituelle Identität des Viertels.
Die Kirche ist an Wochentagen morgens bis abends geöffnet, was flexible Besuche ermöglicht, während die Wochenendöffnungen kürzer ausfallen. Es empfiehlt sich, vorher zu checken, ob gerade Gottesdienste oder Veranstaltungen stattfinden.
Die Orgel, 1893–1894 von Hermann Eule mit 32 Registern auf zwei Manualen und Pedal erbaut, ist die einzige noch spielbare Kegelladenorgel Leipzigs. Hans Eule disponierte sie 1937/38 und 1951 leicht ins Neobarocke um, ohne den romantischen Charakter zu schädigen. Da Orgel und Kirche gleichzeitig entstanden, trägt der Klang gut durch den Raum.
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