Klaussteinkapelle, Kapelle in Klausstein, Ahorntal, Deutschland.
Die Filialkirche ist eine kleine Kapelle, die auf einer Kalksteinklippe hoch uber dem Ailsbachtal in Klausstein thront. Das Gebaude zeigt romanische Merkmale mit runden Bogenfenstern in seinem Steinwerk und ragt etwa 60 Meter uber die Landschaft.
Das Gebaude war ursprunglich eine Einsiedlerzelle und wurde spatmittelalterlich augebaut. Johann Peter Albrecht von Rabenstein liess sie 1723 umgestalten und ausstatten, nachdem er seine beiden Sohne verloren hatte.
Der Name der Kapelle bezieht sich auf eine Einsiedlerzelle, die früher an diesem Ort stand. Heute erinnern die schlichten Steinmauern und das kleine Fenster an das Leben der Mönche, die hier in Abgeschiedenheit beteten.
Die Kapelle ist offen zugaenglich, aber der Weg hinauf ist steil und erfordert gutes Schuhwerk und Vorsicht. Es ist ratsam, bei guter Witterung zu besuchen, da die Wege nach Regen rutschig werden koennten.
Im westlichen Dachturmchen befindet sich eine silberne Glocke, die uber ein Seilsystem von der Galerie aus betaetigt wird. Dieses handgezogene Laeutewerk ist ein seltenes Beispiel fur die fruehere Kommunikation ueber Klingelzeichen in dieser abgelegenen Lage.
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