Orangerie, Barocke Orangerie in Erlangen, Deutschland
Die Orangerie ist ein Barockgebäude in Erlangen mit einem halbovalen Grundriss, Pavillons an beiden Enden und einer zentralen rechteckigen Wasserhalle. Das südliche Portal mit drei Bögen bildet den Haupteingang zu diesem historischen Bauwerk.
Das Gebäude wurde zwischen 1705 und 1706 unter der Leitung von Architekt Gottfried von Gedeler errichtet. Es diente dem Markgraf Christian Ernst als Gewächshaus und Zeremonienraum.
Die Südfassade zeigt Skulpturen, die die vier Jahreszeiten durch die römischen Gottheiten Flora, Ceres, Bacchus und Vulkan darstellen. Diese Figuren geben dem Raum eine mythologische Dimension, die Besucher beim Betreten wahrnehmen können.
Der zentrale Wassersaal fasst etwa 44 Personen und wird hauptsächlich für Veranstaltungen und Zeremonien genutzt. Der Zugang erfolgt über den Nordeingang an der Ecke Wasserturmstraße.
Bei der Renovierung von 2009 bis 2012 entdeckten Arbeiter ursprüngliche muschelförmige Wasserbecken im Boden. Diese archäologischen Funde zeigten die historischen Wasserfunktionen, die das Gebäude ursprünglich prägt hatten.
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