Fürstliches Schloss Tölz, Mittelalterliche Schlossruine in Bad Tölz, Deutschland.
Das Fürstliche Schloss Tölz war ein dreigeschossiges Gebäude mit gepflastertem Innenhof, Brunnen und ausgedehnten Gärten, in denen Obstbäume und Weinreben wuchsen. Die Anlage beherbergte wichtige Räume wie die Herzogsgemächer, Frauenzimmer und eine Kapelle, die nach den Bautraditionen der Zeit gestaltet waren.
Das Schloss entstand um 1460 nach einem Feuer, das die ursprüngliche Burg zerstört hatte. Von 1478 an diente es dem bayerischen Herzog Albrecht IV. als Verwaltungssitz.
Der Name des Schlosses erinnert an seine Verbindung zur herzoglichen Macht der Region. Das Gebäude war ein Symbol der bayerischen Herrschaft und prägte das Erscheinungsbild der Stadt über Generationen hinweg.
Der ursprüngliche Ort ist heute nicht mehr öffentlich zugänglich, da sich dort eine Kindertagesstätte befindet. Besucher können das Gelände von außen sehen, um die historische Lage des Schlosses in der Stadt zu verstehen.
Das Schloss war durch eine Zugbrücke mit dem Torhaus verbunden, während eine innere Brücke Zugang zum Hof ermöglichte. Diese Anordnung zeigt, wie Besitzer der Zeit ihre Burgen mit mehreren Zugängen und Verteidigungswegen planten.
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