Georg-von-Cölln-Haus, Denkmalgeschütztes Geschäftsgebäude im Stadtteil Mitte, Hannover, Deutschland.
Das Georg-von-Cölln-Haus am Markt ist ein Stahlrahmenbau mit einer großen Arkadenhalle im Erdgeschoss, die zum Platz hin offen liegt. Die Fassade wird durch figürliche Skulpturen geprägt, die Wappen verschiedener Städte und Unternehmen darstellen.
Das Haus wurde 1913 von Architekt Rudolf Friedrichs und Bildhauer Ludwig Vierthaler errichtet und spiegelt die wirtschaftliche Bedeutung Hannovers in dieser Zeit wider. Eine grundlegende Instandhaltung in den Jahren 1979 bis 1982 sicherte die Erhaltung seiner architektonischen Merkmale.
Das Haus trägt den Namen eines mittelalterlichen Bürgermeisters und steht direkt am Markt, wo es den öffentlichen Raum prägt. Seine Fassade mit den Wappenskulpturen erzählt von Hannover und seinen wirtschaftlichen Verbindungen zu anderen Industriestädten.
Das Gebäude liegt direkt am Markt, gegenüber der Marktkirche, und ist leicht vom Zentrum aus erreichbar. Der Arkadenbau bietet auch bei schlechtem Wetter einen gedeckten Durchgang, und die Erdgeschosshalle ist frei zugänglich.
Die Wappenskulpturen an der Fassade zeigen nicht nur lokale Stadtwappen, sondern auch die Marke des Krupp-Konzerns, ein seltenes Zeugnis der Verbindungen zwischen Hannover und der Ruhr-Industrie. Diese Kombination von städtischen und Unternehmensemblemen ist ungewöhnlich für ein Marktgebäude.
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