Evangelische Stadtkirche Pforzheim, Evangelische Kirche in Pforzheim, Deutschland
Die Stadtkirche Pforzheim ist eine evangelische Kirche mit zwei Kirchenschiffe, wovon das Hauptschiff etwa 560 Plätze bietet und das Nebenschiff etwa 440 Plätze. Zusätzliche Bereiche und eine Galerie ermöglichen Platz für besondere Anlässe.
Der jetzige Bau wurde 1968 eingeweiht und ist bereits das vierte Kirchengebäude an diesem Ort. Die vorherigen Kirchen wurden durch Kriege und Brände zerstört, was zeigt, wie oft dieser Ort wieder aufgebaut werden musste.
Die Außenwände sind mit gelben Sandsteinen aus dem Abbruch des Stuttgarter Kronprinzenpalais und roten Sandsteinen der 1945 zerstörten alten Pforzheimer Stadtkirche verblendet. Die Bronzetüren von Ulrich Henn zeigen die Geschichte von Sodom: rechts die brennende Stadt, links oben die ausziehende Familie Lot, in der Mitte Frau Lot als Salzsäule, die den Türgriff bildet.
Die Kirche ist mit zwei separaten Schiffsräumen ausgelegt, sodass Besucher flexibel umhergehen und verschiedene Bereiche erkunden können. Es ist hilfreich, Zeit einzuplanen, um alle Fenster und Details in Ruhe anzuschauen.
Der freistehende, rund 80 Meter hohe Turm hat ein als Rastkapelle eingerichtetes Sockelgeschoss; darin steht ein Christuskopf des Pforzheimer Künstlers Willi Seidel, der auch Altarraum und Taufbereich gestaltete. Der Turm ruht auf einem etwa sieben Meter tiefen Fundament bis auf den Fels, während die Kirchenmauern auf 90 Betonpfählen stehen.
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