Hebetempel, Neoklassizistischer Tempel im Schlosspark, Neustrelitz, Deutschland.
Der Hebetempel ist ein klassizistischer Monopteros im barocken Teil des Neustrelitzer Schlossparks: ein rings offener Kranz ionischer Säulen, den Friedrich Wilhelm Buttel am Schnittpunkt von barocker Sichtachse und Tempelallee errichtete. In der Mitte steht auf einem Sockel ein Zinkabguss von Antonio Canovas Hebe von 1796; bekrönt wird der Bau von einem Zinkabguss des Apollino.
Der Hebetempel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Friedrich Wilhelm Buttel errichtet, dem Landesbaumeister von Mecklenburg-Strelitz und Schüler Karl Friedrich Schinkels und des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Er ersetzte ein früheres Bauwerk am Schnittpunkt der barocken Sichtachse und der Tempelallee, wo er als Point de vue diente.
Das Heiligtum zeigt eine Reproduktion aus Zinkguss der Hebe-Statue von Antonio Canova, während das Originalwerk in Berlins Nationalgalerie zu sehen ist. Die Figur der Göttin Hebe verkörpert in der Gartenanlage ein klassisches Ideal von Jugend und Schönheit.
Das Gebäude liegt im Schlosspark und ist über markierte Wege erreichbar, die Zugang von der Useriner Straße 1 bieten. Der Park ist ganzjährig zugänglich und bietet offene Wege zum Erkunden der Anlage.
Die Deckenmalereien im Inneren wurden nach Designs des Berliner Dekorationsmalers Bernhard Wilhelm Rosendahl ausgeführt. Diese künstlerische Ausgestaltung verleiht dem Raum eine besondere Tiefe und Raffinesse.
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