Steinbruch bei Kottingwörth, Historischer Steinbruch in Beilngries, Deutschland.
Der Steinbruch bei Kottingwörth ist ein ehemaliger Abbauort für Kalkstein mit etwa 200 Meter großen Abmessungen und Felswänden, die bis zu 70 Meter aufragen. Die Grube zeigt verschiedene Gesteinsschichten, die die geologische Geschichte dieser Landschaft dokumentieren.
Der Bruch entstand durch systematischen Kalksteinabbau, der von 1938 bis 1975 andauerte und Baumaterial für Straßenbauten lieferte. Nach Ende des Abbaus entwickelte sich die Stätte zu einem Ort von geologischem Interesse und wurde als eines der wertvollsten Geotope Bayerns anerkannt.
Der Steinbruch wird heute von Wanderern und Naturliebhabern besucht, die die offenen Gesteinswände betrachten und die Geologie erkunden. Die Stätte zeigt, wie Menschen über Generationen hinweg mit den natürlichen Ressourcen der Landschaft umgegangen haben.
Das Gelände ist über markierte Wanderwege von Kottingwörth, Beilngries oder Töging erreichbar, mit Parkplätzen in der Nähe für bequeme Anfahrt. Am besten besucht man die Stätte zu Fuß, um die Felsformationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.
Die Gesteinswände enthalten hunderte von Kalksteinschichten, die über 5 Millionen Jahre marine Entwicklung dokumentieren und aus dem Oberen Jura stammen. Diese sichtbaren Schichten erzählen von uralten Meeren und ermöglichen es Besuchern, Millionen von Jahren Erdgeschichte auf einen Blick zu verstehen.
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