Uranbergwerk Weißenstadt, Besucherbergwerk und Uranbergwerk in Weißenstadt, Deutschland.
Der Stollen ist ein ehemaliger Bergbaubetrieb mit Stollen, die sich unter der Erde erstrecken und Einblick in alte Abbaumethoden geben. Die Anlage zeigt die Spuren von Uran- und Zinnabbau mit sichtbaren Schichtungen und Gesteinsformationen in den unterirdischen Gängen.
Der Stollen entstand als Bergbaubetrieb im Weißenstädter Gebiet und wurde für den Abbau von Uran und Zinn genutzt. Die Anlage prägt die industrielle Vergangenheit der Region und zeigt die Bedeutung des Bergbaus für die lokale Entwicklung.
Der Stollen gehört zum Geopark Bayern-Böhmen und ist über einen Rundwanderweg vom Besucherparkplatz am Waldrand an der Bergstraße erreichbar; Infotafeln erklären den Tagebau auf Zinn und die mittelalterlichen Seifen. Seit Sommer 2016 gibt es Führungen mit Voranmeldung, jedoch nur in den Sommermonaten, weil die Stollen Fledermäusen als Winterquartier dienen.
Das Bergwerk liegt im Wald zwischen Bad Weißenstadt und dem Schneeberg; der Rundwanderweg beginnt am Besucherparkplatz am Waldrand, der über die Bergstraße von Weißenstadt erreichbar ist. Seit Sommer 2016 gibt es Führungen mit Voranmeldung, die nur in den Sommermonaten stattfinden, weil die Stollen Fledermäusen als Winterquartier dienen. Der Stolleneingang ist stark befestigt, und es gibt eine Ausstellungsfläche im Freien.
1956 ließ die Maxhütte 62 Medaillen aus Weißenstädter Uran prägen; die Rohlinge wurden von einem Brennstab für Kernreaktoren abgetrennt. Eine davon, 55 Gramm schwer und 40 Millimeter im Durchmesser, ist im Deutschen Bergbau-Museum Bochum zu sehen. Das Material ist spröde und oxidiert schnell, daher sind erhaltene Stücke oft beschädigt.
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