Schloss Hohenerxleben, Renaissance-Schloss in Staßfurt, Deutschland
Schloss Hohenerxleben ist ein Schloss in Staßfurt mit Elementen aus verschiedenen Bauepochen, die zusammen ein neorenaissancistisches Gesamtbild schaffen. Das Gebäude besitzt mehrere Türme und erhebt sich malerisch über die Landschaft der Bodeaue.
Hohenerxleben wurde 1205 als Errikesleve iuxtam Bodam in einer Urkunde des Klosters Nienburg erstmals erwähnt. Um 1500 ging der Besitz an die Familie von Krosigk über und blieb bis zur Enteignung 1945 in ihrer Hand. Der Ostflügel mit Wohnturm stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert; der Westflügel wurde 1807 im Biedermeierstil neu errichtet, und Ende des 19. Jahrhunderts fügte der Architekt Ferdinand Schorbach einen fünfgeschossigen Turm im Neorenaissancestil hinzu.
Der Name Hohenerxleben geht auf die Form Errikesleve iuxtam Bodam zurück, die 1205 in einer Urkunde des Klosters Nienburg erscheint. Die Familie von Krosigk besaß das Gut von etwa 1500 bis zur Enteignung 1945; neben dem Rittergut betrieb sie die von Krosigkschen Kalkwerke. Seit 1997 nutzt die von Ingrid von Krosigk gegründete Stiftung Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben das Haus als Hotel, Gaststätte und Theater.
Das Schloss empfängt Besucher zu Führungen und bietet Zimmer mit historischer Ausstattung zum Übernachten an. Ein Restaurant im Gebäude serviert regionale Gerichte und schafft eine angenehme Atmosphäre für Mahlzeiten während des Besuchs.
Der Schlosspark wurde ab 1800 angelegt und zieht sich nach Osten entlang des rechten Bodehangs über Löbnitz bis zum Schloss Neugattersleben. Die Trockengräben, die die Anlage auf drei Seiten umgaben, wurden mit den Trümmern des nach 1807 abgerissenen westlichen Turmhauses verfüllt.
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