Erzbischöfliches St.-Ursula-Gymnasium Schloss Hohenburg Lenggries, Katholisches Mädchengymnasium in Lenggries, Deutschland.
Das Erzbischöfliche St.-Ursula-Gymnasium nutzt Schloss Hohenburg, einen 1718 errichteten Bau auf einer leichten Anhöhe über dem Isartal am Rand von Lenggries. Am Standort befindet sich auch die Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule. Träger ist die Erzdiözese München und Freising; die Schule führt einen sprachlichen und einen sozialwissenschaftlichen Zweig und bietet ein Tagesheim.
1951 eröffneten die Ursulinen in Landshut ein Mädchen-Realgymnasium, das 1958 nach Hohenburg verlegt wurde, nachdem sie dort 1953 eine Niederlassung gegründet hatten. Der Unterricht begann mit 31 Schülerinnen, 1967 waren es 166, 1977 bereits 224, die meisten im Internat. 1990 übergaben die Schwestern die Schule der Erzdiözese München und Freising, 2001 wurde das Internat geschlossen.
Der Schulalltag im ehemaligen Schloss ist katholisch geprägt: Die Schülerinnen und Schüler versammeln sich in der Kapelle, und die Räume des Hauses dienen als Klassenzimmer und Gemeinschaftsflächen. Seit 2013 gibt es Musikklassen, die das musische Profil schärfen; für ökologisches und soziales Engagement wurde die Schule mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Umweltschule in Europa und mit dem Deutschen Klimapreis 2017 für das Projekt „Fußabdruck“.
Die Schule nutzt Schloss Hohenburg auf einer leichten Anhöhe am Rand von Lenggries über dem Isartal; das Gelände ist eine Schule im Betrieb, ein Besuch ist daher nur in Absprache mit der Schulleitung möglich. Das Gebäude erreicht man zu Fuß vom Ort aus über einen kurzen, aber stetigen Anstieg.
Das Gymnasium war lange Zeit eine reine Mädchenschule und nimmt nun ab dem Schuljahr 2024/25 zum ersten Mal Jungen in der fünften Klasse auf. Diese Öffnung markiert eine bedeutende Veränderung in der Schulidentität nach Jahrzehnten ausschließlicher weiblicher Schülerschaft.
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