Möckelhaus, Neugotische Villa in Bad Doberan, Deutschland.
Das Möckelhaus ist eine Villa im Stil der Neogotik an der Beethovenstraße 8 in Bad Doberan. Der zweigeschossige Bau zeigt charakteristische Merkmale dieser Stilrichtung wie Spitzbogenfenster, aufwendige Fassadendetails und ornamentale Verzierungen aus Stein und Holz.
Das Haus wurde 1888 erbaut und war lange Zeit die Residenz des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel. Sein Schöpfer verstarb 1915 und hinterließ ein Gebäude, das bis heute das Stadtbild von Bad Doberan prägt.
Das Gebäude trägt den Namen Gotthilf Ludwig Möckels, des Architekten, der es entwarf und bis zu seinem Tod 1915 bewohnte. Heute führt das Standesamt Bad Doberan Trauungen im Möckelhaus durch; an das Haus grenzt ein Garten.
Das Möckelhaus ist als Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan geöffnet, der Innenbereich kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Das Gebäude liegt im Klosterbezirk, an das Haus grenzt ein Garten. Das Standesamt Bad Doberan führt im Möckelhaus Trauungen durch, daher können einzelne Räume für standesamtliche Hochzeiten belegt sein.
Ab Oktober 1932 wurde das Haus dem „Forschungsinstitut für Geistesgeschichte“ Hermann Wirths, einer Einrichtung völkischer Wissenschaften, überlassen; Wirth arbeitete hier mit etwa 15 Mitarbeitern und organisierte die im Mai 1933 in Berlin eröffnete Ausstellung „Der Heilbringer“. Ende 1933 wurde der Standort aufgelöst.
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