Haus der Seefahrt, Hamburger Kontorhaus aus dem Jahr 1910
Das Haus der Seefahrt ist ein Kontorhaus in Hamburg-Mitte, das 1909 bis 1910 erbaut wurde und acht Geschosse inklusive Keller umfasst. Die Fassade besteht aus Sandstein und zeigt kunstvolle Verzierungen im Jugendstil, darunter geschnitzte Schwäne, Meerestiere und ein Krokodil sowie eine Bronzeskulptur der Hammonia mit einem Löwen und Engelfiguren.
Das Gebäude entstand in den Jahren 1909 und 1910 von den Architekten Edgar Foßhag und Georg Schelpps und wurde ursprünglich für Handels- und Schifffahrtsunternehmen genutzt. Es überstand den Zweiten Weltkrieg ohne Schäden und durchlief 1991 sowie 2012 umfassende Restaurierungen, die sein ursprüngliches Aussehen bewahrten.
Das Haus der Seefahrt trägt seinen Namen wegen der Schnitzereien an seiner Fassade, die Meerestiere und Schwäne zeigen. Diese Verzierungen spiegeln die tiefe Verbindung Hamburgs zur Seefahrt und zum Handel wider, die bis heute in der Art sichtbar ist, wie die Stadt ihre Vergangenheit feiert.
Das Gebäude befindet sich an einem belebten Ort am Nikolaifleet, wo Wasser- und Verkehrswege zusammenlaufen, und ist von Cafes sowie traditionellen Restaurants umgeben. Es ist als Kulturdenkmal geschützt, kann aber von außen bewundert werden, und seine Lage macht es einfach, es bei einem Spaziergang durch die alte Stadt zu erkunden.
An der Ecke des Gebäudes steht eine Bronzeskulptur der Hammonia, die Schutzpatronin Hamburgs, die ihre Hand zum Himmel erhebt und von einem Löwen sowie Engelfiguren flankiert wird. Diese Figur ist seltener bekannt als die Ornamente an der Fassade, obwohl sie eine der markantesten Darstellungen der städtischen Identität darstellt.
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