Nagolder Viadukt, Straßenviadukt in Nagold, Deutschland
Der Nagolder Viadukt ist eine Straßenbrücke über das Waldachtal, die sich mit 17 gerundeten Bögen über beachtliche Entfernung erstreckt. Das Bauwerk trägt zwei Fahrspuren der Umgehungsstraße L 362 und überquert dabei tiefe Geländeeinschnitte mit einer durchdachten Konstruktion.
Der Bau begann 1938, wurde aber durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen und erst zwischen 1953 und 1956 fertiggestellt. Die frühen Abschnitte entstanden aus gestampftem Beton, während spätere Teile mit hohlen stahlverstärkten Betonsäulen gebaut wurden.
Die Viadukt ist Motiv für lokale Künstler geworden und zieht Maler an, die ihre Formen und die Art festhalten möchten, wie sie sich in die Landschaft einfügt. Besucher bemerken, wie Kunstwerke in nahegelegenen Museen diese Brücke immer wieder darstellen und zeigen, dass sie für die Region künstlerisch bedeutsam ist.
Die Brücke ist frei zugänglich und kann zu Fuß überquert oder von vorbeifahrenden Fahrzeugen aus beobachtet werden. Beste Sichtpunkte gibt es von Wegen unterhalb des Viadukts, von wo aus man seine Bögen und Konstruktion gut sehen kann.
Das Bauwerk zeigt deutlich zwei verschiedene Bauphasen an seinen physischen Strukturen, was seine komplizierte Geschichte während der Kriegsjahre widerspiegelt. Wer genau hinschaut, kann unterschiedliche Materialien und Techniken in den älteren und neueren Abschnitten erkennen.
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