Tiefbunker Kennedybrücke, Zivilschutzbunker in Rotherbaum, Deutschland
Der Tiefbunker Kennedybrücke ist eine unterirdische Schutzanlage in Eimsbüttel zwischen der Kennedybrücke und der Lombardsbrücke. Die Anlage besteht aus drei Kammern mit insgesamt 134 Sitzplätzen und 69 Schlafplätzen und nutzt städtische Wasser- und Stromversorgung.
Der Bunker wurde 1963 gebaut und ersetzte den älteren Vier-Röhren-Schutzraum Ferdinandstor aus dem Zweiten Weltkrieg. Danach übernahm das Bezirksamt Eimsbüttel die Verwaltung der Anlage.
Der Bunker zeigt, wie Hamburg während des Kalten Krieges seine Bürger schützen wollte. Er steht für die Angst vor Konflikten, die damals viele europäische Städte durchdrungen.
Der Zugang erfolgt über Eingänge im Alsterpark, die mehrere Kammern miteinander verbinden. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein unterirdisches Bauwerk mit begrenztem Komfort handelt.
Die Anlage besitzt eine ungewöhnliche Mischung aus rechteckigen und kreisförmigen Kammern, die unter dem nahegelegenen Park verborgen liegen. Diese verborgene Struktur zeigt die Bauweisen der Nachkriegszeit, die oft unsichtbar unter belebten Stadträumen existierten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.