Museum der Stadt Worms, Historisches Museum in Worms, Deutschland.
Das Museum der Stadt Worms befindet sich im ehemaligen Andreasstift, einem denkmalgeschützten Ensemble, dessen Kern die 1020 erbaute ehemalige Andreaskirche bildet; sie wird der Spätromanik zugerechnet. 1927 bis 1929 wurde das Gebäude umgebaut, bis 2021 kamen zwei Kreuzgangflügel hinzu. Im ehemaligen Kreuzgang liegt heute das Lapidarium mit Grabsteinen und Sarkophagen von der Römerzeit bis zur Neuzeit.
Das Museum liegt im ehemaligen Andreasstift, dessen 1020 erbaute Kirche der Spätromanik zugerechnet wird. 1881 wurden Funde von Carl Koehl und Maximilian von Heyl in der profanierten Pauluskirche gezeigt. Unter Erich Grill zogen die Bestände in die 1927 bis 1929 umgebaute ehemalige Andreaskirche, wo das Museum am 1. Juli 1930 eröffnete. Bei den Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude schwer beschädigt.
Der Raum zur Reformation zeigt, wie die Stadt im 16. Jahrhundert Zentrum religiöser Debatten war und Besucher können die Spuren dieser Zeit in den Ausstellungen erkunden. Die Exponate zeigen auch, wie Handwerk und Handel das alltägliche Leben der Menschen über Jahrhunderte hinweg geprägt haben.
Der Innenhof des Museums funktioniert bei warmem Wetter als kühler Rückzugsort für Besucher, die eine Pause von den Ausstellungsräumen brauchen. Das Gelände ist leicht zu überblicken und die Räume sind ohne Umwege erreichbar.
Das Stadtmodell im Erdgeschoss zeigt Worms im Jahr 1689, dem Jahr der Stadtzerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg; eine Sonderausstellung von 1989 erinnerte an die 300. Wiederkehr dieses Ereignisses. Das Lapidarium im ehemaligen Kreuzgang bewahrt Grabsteine und Sarkophage von der Römerzeit bis zur Neuzeit.
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