Küchengarten-Pavillon, Architektonisches Denkmal in Linden-Limmer, Deutschland.
Der Küchengarten-Pavillon ist ein schlankes Belvedere auf quadratischem Grundriss mit einem Untergeschoss und einem hohen, überkuppelten Obergeschoss, die von Pilastern zusammengehalten und von zwei niedrigen Altanen flankiert werden. Der verputzte Backsteinbau wird durch Sandstein gegliedert und von einer schiefergedeckten Kuppel von 1749 abgeschlossen. Er steht auf dem höchsten Punkt des Lindener Bergfriedhofs, erreichbar über eine Allee vom Haupteingang, dem 1937 hierher versetzten alten Küchengartenportal.
Der Küchengarten in Linden wurde bis 1654 als Küchengarten des hannoverschen Hofes fertiggestellt. 1748–1749 errichtete der Oberhofbaumeister Johann Paul Heumann den Pavillon als Lusthaus in der Nordmauer des Gartens; die Schieferkuppel wurde 1749 ergänzt. Nach der Auflösung des Gartens 1866 diente der Pavillon als Witterungsschutz für die Arbeiter auf dem Güterbahnhof. 1911 wurde er abgebrochen und 1913 auf dem höchsten Punkt des Lindener Bergfriedhofs wieder aufgebaut. Von 1919 bis 1967 befand sich im Obergeschoss eine Gedenkstätte für die gefallenen Lindener.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Gartenpavillons für die königliche Küchengärtnerei errichtet und hat im Laufe der Zeit mehrere Funktionen erfüllt. Besucher können heute die Geschichte dieser Umwandlungen in den ausgestellten Objekten und Dokumenten nachvollziehen.
Das Gebäude befindet sich auf dem Friedhofsgelände und kann am leichtesten über die Hauptpfade erreicht werden, die von den unteren Bereichen nach oben führen. Besucher sollten bedenken, dass die Zugänglichkeit je nach Wetter und Jahreszeit variieren kann und festes Schuhwerk empfohlen wird.
1911 wurde der Pavillon abgebrochen und 1913 auf dem höchsten Punkt des Lindener Bergfriedhofs wieder errichtet. Das alte Gartenportal war bereits 1937 auf den Berg versetzt worden; es bildet heute den Haupteingang des Friedhofs, von dem eine Allee direkt zum Pavillon führt.
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