CCe Kulturhaus Leuna, Kulturdenkmal und Kunstzentrum in Leuna, Deutschland.
Das CCe Kulturhaus Leuna ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, das moderne Konferenzräume, Ausstellungsflächen auf mehreren Etagen und verschiedene Veranstaltungsorte kombiniert. Die Räume sind unterschiedlich groß und können sowohl für kleinere Versammlungen als auch für größere Veranstaltungen genutzt werden.
1927/28 von der BASF als Gesellschaftshaus der Ammoniakwerke Merseburg GmbH nach einem Entwurf von Karl Barth errichtet, im Stil klassizistischer Herrenhäuser der Region. Bombenschäden im April 1945 ließen die Saaldecke einstürzen; 1946 wurde es als Klubhaus der Werktätigen wiedereröffnet, das Bühnenhaus beim Wiederaufbau ergänzt. Am 3. und 4. November 1958 tagte hier eine Chemiekonferenz des ZK der SED und der Staatlichen Plankommission mit Walter Ulbricht und Otto Grotewohl.
Die Säle tragen die Namen von Chemikern und Industriellen: Carl Bosch, Walter Bauer, Matthias Pier und Fritz Haber. Seit 1998 beherbergt die frühere Gewerkschafts- und spätere Betriebsbibliothek eine Galerie mit etwa 250 m² Fläche. Im selben Jahr eröffnete im Haus ein Restaurant mit 180 Plätzen.
Das Kulturhaus liegt westlich des Leunaer Stadtzentrums auf der Ostseite der Spergauer Straße, unmittelbar östlich des Betriebsgeländes der Leuna-Werke. Eine weite geschwungene Auffahrt und eine breite Freitreppe führen zum Eingang hinter den Rundbogenarkaden des Erdgeschosses. Im Inneren ist die originale Raumaufteilung erhalten, mit dem Carl-Bosch-Saal im Obergeschoss.
Der Name CCe geht auf die cCe Kulturhaus Leuna GmbH zurück, eine Tochter der InfraLeuna GmbH, der das Haus seit dem 1. Januar 1998 gehört; Mitte 1998 wurde es in cCe Kulturhaus Leuna umbenannt. Im Inneren ist die originale Raumaufteilung erhalten, und in den Räumen der ehemaligen Gewerkschafts- und späteren Betriebsbibliothek besteht seit 1998 eine Galerie mit etwa 250 m² Fläche.
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