Villa de Osa, Neobarocke Villa in Kempfenhausen, Deutschland
Villa de Osa ist eine zweigeschossige Residenz mit Kuppelbau in der Mitte und aufwendig verzierten Fassaden am Ufer des Starnberger Sees. Das Gebäude verbindet Steinarbeiten, Fensterornamente und terrassenförmige Anlagen, die sich zum Wasser hin öffnen.
Die Villa wurde 1909 für Augusta de Osa, die Witwe eines kolumbianischen Botschafters, von Architekt Ernst Haiger erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Anwesen als Militäranlage und später als Unterkunft für Flüchtlinge.
Die architektonische Gestaltung der Villa de Osa enthält Elemente ähnlich dem Schloss Solitude in Stuttgart und repräsentiert die deutsche Neobarockarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Gelände hat Fußwege, die die verschiedenen Ebenen verbinden und direkt zum Seeufer führen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Anwesen auf einem hügeligen Grundstück liegt.
Die Residenz wurde später in eine Klinik umgewandelt, ein Wandel der mit Ereignissen aus den 1950er Jahren verbunden war. Diese Umnutzung prägt das Gebäude bis heute und gibt ihm eine doppelte Geschichte als Wohn- und Heilstätte.
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