St. Bonifatius, Kirchengebäude in Tauberbischofsheim
St. Bonifatius ist eine Pfarrkirche in Tauberbischofsheim, die zwischen 1964 und 1967 nach Plänen des Architekten Erwin van Aaken gebaut wurde. Das Gebäude hat einen quadratischen Grundriss mit einem charakteristischen Zeltdach aus zwei sich kreuzenden Giebeln, großen Fenstern in den Dachgiebeln, hellen Holzdecken im Inneren und Böden aus graugelben Marmor.
Die Kirche wurde 1964 gegründet und im September 1967 von Bischof Karl Gnädinger eingeweiht, nachdem die Bevölkerung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg schnell angewachsen war. Der Neubau entsprach den liturgischen Reformen des Zweiten Vatikanums und sollte die neue Gemeinde an einem zentralen Ort versammeln.
Der Name St. Bonifatius bezieht sich auf einen frühen christlichen Missionar, dessen Leben in den Bronzereliefen am Eingang dargestellt wird. Diese Kunstwerke zeigen Szenen seiner Reisen und seiner Arbeit, wodurch die Kirche für Besucher zu einem Ort wird, an dem man die Geschichte eines verehrten Heiligen visuell erfährt.
Der Kirche steht auf der Kapellenstraße und ist leicht zu Fuß zu erreichen, mit einem Eingang an der Westseite. Besucher sollten bedenken, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und die Kirche außerhalb dieser Zeiten oder bei besonderen Veranstaltungen besucht werden kann.
Die fünf Bronzeglocken im 36 Meter hohen Betontower wurden in den frühen 1970er Jahren gegossen und haben jeweils unterschiedliche Größen und Töne. Ihre Klänge prägen bis heute den Rhythmus des Tagesablaufs in der Stadt.
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