Wallfahrtskirche Dreifaltigkeitsberg, Barocke Wallfahrtskirche in Moosthenning, Deutschland
Die Heilig-Dreifaltigkeits-Kirche ist eine geräumige barocke Wallfahrtskirche mit einem dreijochigen Langhaus und einem leicht eingezogenen, zweijochigen Ostchor mit dreiseitigem Schluss. Ihr Mauerwerk ist 1,38 Meter stark, und auf der Westseite steht ein dreigeschossiger Zwiebelturm über quadratischem Grundriss, dessen Erdgeschoss als Eingang dient. An der Nordseite ist eine kleine Kapelle mit einer Figur des gegeißelten Heilands angebaut.
Die Wallfahrt begann 1687 mit einem gemalten Dreifaltigkeitsbild an einer Fichte im Wald bei Rimbach, gestiftet von Georg Stiller, Hofmarksverwalter von Hofdorf, nachdem er sich dreimal verirrt hatte. 1690 folgte eine Holzkapelle, die durch ein gemauertes Kirchlein ersetzt wurde; 1693 begann unter dem Dingolfinger Stadtmaurermeister Georg Weigenthaler der Bau der heutigen barocken Kirche. Am 13. Juni 1714 wurde sie durch den Regensburger Weihbischof Albert Ernst von Wartenberg konsekriert; der Turm wurde 1739 fertiggestellt und nach einem Unwetter 1770 wieder aufgebaut.
Die Wallfahrt begann 1687, als Georg Stiller, Hofmarksverwalter von Hofdorf, aufgrund eines Gelübdes ein gemaltes Tafelbild an einer Fichte aufhängen ließ; es ist bis heute das Gnadenbild über dem Tabernakel. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag mit zweitägigem Dultbetrieb zwischen Kirche und Gaststätte gefeiert, zu Pfingsten ein eucharistisches Triduum. Eine kurz nach 1816 gegründete Messbund-Bruderschaft feiert bis heute am letzten Sonntag des Monats Gottesdienst.
Die Kirche steht auf dem Dreifaltigkeitsberg auf 469 m ü. NN, rund 100 Meter über dem Isartal, an der Staatsstraße 2141 zwischen Landshut und Straubing. Von Weng sind es etwa 2,5 Kilometer, von Mengkofen rund 6,5 Kilometer. Der Zugang ins Innere erfolgt durch das Erdgeschoss des Westturms, das früher als Läuthaus diente. Das Patroziniumsfest wird am Dreifaltigkeitssonntag, dem ersten Sonntag nach Pfingsten, mit zweitägigem Dultbetrieb zwischen Kirche und benachbarter Gaststätte gefeiert.
Das Gnadenbild von 1687 über dem Tabernakel ist der Anlass der Wallfahrt: Georg Stiller, Klosterrichter zu Niederviehbach, hatte sich bei einem Fichtenbaum dreimal verirrt und war dreimal zu demselben Papierbild gelangt, worauf er aus Dankbarkeit eine Tafel malen und aufhängen ließ. Das kleine Bild ist von einem Strahlenkranz mit Gewölk umgeben.
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