St. Thaddäus, Kirchengebäude im Stadtteil Kriegshaber, Augsburg, Deutschland.
St. Judas Thaddäus zeigt ein modernistisches architektonisches Design, das zwischen 1939 und 1954 mit Klinkerfassaden und großen Rundbogenfenstern erbaut wurde, die einen weitläufigen Innenraum voller natürlichem Licht schaffen.
Der Kirchenbau begann während des Zweiten Weltkriegs nach den Plänen des Architekten Thomas Wechs, wobei der Keller als Luftschutzraum diente und das Gebäude durch Luftangriffe beschädigt wurde, bevor es 1948 geweiht wurde.
Das Innere beherbergt bedeutende Kunstwerke einschließlich eines gotischen Kruzifixes aus dem 14. Jahrhundert, Bronzerelieftafeln von Toni Schneider-Manzell, die den Kreuzweg darstellen, und moderne Glasfenster von Georg Bernhard, die die vier Elemente repräsentieren.
Die Kirche führt regelmäßige Gottesdienste als Teil der Pfarrgemeinde Augsburg-Kriegshaber innerhalb des Bistums Augsburg durch, mit öffentlichem Zugang für Besucher, die an der Erkundung ihrer Architektur und künstlerischen Schätze interessiert sind.
Das Gebäude verfügt über ein ferngesteuertes Orgelsystem im Dachboden, das Klang nach unten in das Kirchenschiff projiziert und die Hauptorgel mit 52 Registern auf drei Manualen und Pedal ergänzt.
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