St. Thaddäus, Kirchengebäude im Stadtteil Kriegshaber, Augsburg, Deutschland.
St. Judas Thaddäus ist eine nach Osten ausgerichtete Saalkirche mit neun Achsen, die zwischen 1939 und 1954 nach Plänen von Thomas Wechs aus rotbraunem Backstein errichtet wurde. Im Westen stehen ein 45 Meter hoher Nordturm mit Uhr und Geläut und ein niedrigerer Südturm von 26 Metern mit Wetterhahn; im Osten schließt ein oktogonaler Chorraum an. Strebepfeiler an Langhaus, Uhrturm und Chor enden mit einem kupferbedeckten Kaffgesims.
Der Kirchenbau begann während des Zweiten Weltkriegs nach den Plänen des Architekten Thomas Wechs, wobei der Keller als Luftschutzraum diente und das Gebäude durch Luftangriffe beschädigt wurde, bevor es 1948 geweiht wurde.
Seit 2005 bildet die Pfarrei mit Heiligste Dreifaltigkeit die Pfarreiengemeinschaft Augsburg-Kriegshaber. Im Inneren hängt ein 1966 von Toni Schneider-Manzell entworfener Kreuzweg, und die Apsis erhielt bei der Innenrenovierung 1981–1985 unter dem Architekten Adolf Kreutzer mit den Künstlern Georg Bernhard und Erhard Hößle einen neuen Glasfensterzyklus.
Die Kirche führt regelmäßige Gottesdienste als Teil der Pfarrgemeinde Augsburg-Kriegshaber innerhalb des Bistums Augsburg durch, mit öffentlichem Zugang für Besucher, die an der Erkundung ihrer Architektur und künstlerischen Schätze interessiert sind.
Die beiden Westtürme unterscheiden sich deutlich in der Höhe: Der nördliche Uhrturm erreicht 45 Meter und beherbergt das Geläut, der südliche kommt auf 26 Meter und trägt einen Wetterhahn. Beide sind mit Zeltdächern gedeckt, und der Wetterhahn des niedrigeren Turms ist von der Straße aus leicht zu übersehen.
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