Gut Horechtsfelde, Berliner Stadtgut in der Gemeinde Panketal
Gut Horechtsfelde ist ein ehemaliger Gutshof mit Scheunen, Kornlager und Wohngebauden aus dem fruhen 20. Jahrhundert, der sich in einem Waldgebiet westlich von Panketal erstreckt. Die denkmalgeschutzte Kornlageranlage wurde grundlegend restauriert und beherbergt nun einen Besucherzentrum mit Informationen zur Geschichte des Ortes.
Die Stadt Berlin kaufte das Land 1898 und baute ab 1906 einen Gutshof zur Versorgung von Krankenhausern und der Stadtbevolkerung mit Milch, Fleisch und Getreide. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es ein volkseigener Betrieb, verlor aber ab den 1980er Jahren seine wirtschaftliche Bedeutung und verfiel bis zu den umfangreichen Restaurierungen zwischen 2011 und 2014.
Das Gut war lange Zeit Mittelpunkt des Dorflebens und bot Arbeitsplätze und Wohnraum für viele Familien der Umgebung. Heute zieht es Besucher an, die mehr über das Leben auf dem Land und die Verbindung zwischen Stadt und Landwirtschaft erfahren möchten.
Der Hof ist mit Auto erreichbar und hat Parkplatze am Eingang sowie breite, gut gepflegte Wege, die fur Familien mit Kindern geeignet sind. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da man die Gebaude, Wiesen und angrenzenden Waldflachen zu Fuss erkundet.
Das Gut hatte eine kleine private Eisenbahnlinie namens Hobrechtsfelder Wirtschaftsbahn, die Guter und Personen zwischen den Gebauden und zur Stadt transportierte. Diese Bahn ist heute verschwunden, aber sie zeigt, wie innovativ und modern der Betrieb fur seine Zeit war.
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