Bergsee, See in Uslar, Deutschland.
Der Bergsee ist ein etwa zwei Hektar großes Tagebaurestloch von rund 300 Metern Länge und 50 Metern Tiefe westlich von Delliehausen im Solling, im Naturpark Solling-Vogler. Die Grube füllte sich mit Wasser des Mühlenrodbaches. Um den See führt ein 800 Meter langer Rundweg, am Ostufer liegt ein privat betriebener Campingplatz, an der Nordwestseite ein künstlich angelegter Badestrand.
Das Gewässer entstand, nachdem Bergbaubetriebe von 1888 bis 1911 sowie kurzzeitig nach 1945 bis 1948 Braunkohle und Quarzsand abbauten. Nach dem Ende der industriellen Nutzung bildete sich hier ein See, der seit 1985 unter Naturschutz steht.
Der See liegt bei der Siedlung Haje, und sein Name bezieht sich schlicht auf die ehemalige Tagebaugrube, die sich mit Wasser des Mühlenrodbaches füllte. Ein 800 Meter langer Rundweg führt um das Gewässer, am Ostufer liegt ein privat betriebener Campingplatz. Seit 1985 ist der See als Naturdenkmal ausgewiesen, deshalb ist das Befahren mit Booten nicht erlaubt.
Ein 800 m langer Rundweg führt um den See, am Ostufer liegt ein privat betriebener Campingplatz. Der künstliche Badestrand im Nordwesten dient nicht mehr zum Baden: Das Forstamt Dassel als Eigentümer hat das Baden ab 2021 untersagt, weil keine Verkehrssicherungsarbeiten und keine Wasserqualitätskontrollen erfolgen. Boote sind auf dem See nicht erlaubt.
Das Besondere an diesem Ort ist, dass er aus einer industriellen Vergangenheit entstanden ist und zeigt, wie die Natur selbst einen abgebauten Bereich wieder in einen lebenswerten Raum verwandeln kann. Diese Umwandlung von ehemaliger Bergbauflache zu geschütztem Naturgebiet macht den See zu einem Beispiel fur natürliche Regeneration.
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