Saar-Polygon, Stahlmonument auf der Bergehalde Duhamel in Ensdorf, Deutschland.
Das Saar Polygon ist ein Monument auf einer ehemaligen Bergehalde in Ensdorf, Deutschland, mit zwei schräg stehenden Türmen aus Stahl, die durch eine Brücke in 30 Metern Höhe verbunden sind. Die beiden Pfeiler neigen sich in entgegengesetzte Richtungen und bilden je nach Standort des Betrachters wechselnde geometrische Formen.
Die Struktur wurde 2016 eingeweiht, um an mehr als 250 Jahre Kohlebergbau im Saarland zu erinnern, nachdem das letzte Bergwerk 2012 geschlossen worden war. Die Architekten Katja Pfeiffer und Oliver Sachse aus Berlin gewannen den Wettbewerb, den der Verein Bergbauerbe Saar ausgeschrieben hatte.
Die Konstruktion trägt ihren Namen nach der geometrischen Form, die an ein vieleckiges Symbol erinnert und den industriellen Wandel der Region verkörpert. Besucher sehen heute ein Wahrzeichen, das auf einer ehemaligen Bergehalde steht und weithin sichtbar über dem Saartal thront.
Der Aufstieg erfolgt über 132 Stufen, die zur Aussichtsplattform führen und einen Rundblick über das Saartal bis nach Frankreich und Luxemburg ermöglichen. Der Weg zur Spitze ist kostenlos zugänglich, erfordert jedoch Trittsicherheit und angemessene Kondition für die Treppen.
Die 275 Tonnen schwere Metallkonstruktion verändert ihr Aussehen, wenn man sich um sie herum bewegt, und verwandelt sich von einem rechteckigen Bogen in ein Dreieck oder eine Sanduhrform. Bei Dunkelheit leuchtet die Struktur durch eine eingebaute Beleuchtung und ist weithin sichtbar.
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