ZCOM, Computermuseum in Hoyerswerda, Deutschland.
Das ZCOM ist ein Computermuseum in Hoyerswerda und seit 2017 in der D.-Bonhoeffer-Straße 1–3 auf 1000 Quadratmetern untergebracht. Die Dauerausstellung behandelt Rechentechnik und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen bis hin zur Kunst. Zu sehen sind die Zuse-Rechner Z 11, Z 22, Z 23 und Z 25, ein Funktionsmodell der Z1 und der erste Plotter Graphomat Z64.
Das Museum wurde 1995 gegründet und war zunächst sehr klein, wuchs dann aber kontinuierlich. Die Erweiterung 2016 brachte zusätzliche Ausstellungsflächen, um mehr Geräte und deren Geschichte zeigen zu können.
Die Sammlung zeigt, wie Computer das tägliche Leben und die Arbeit der Menschen verändert haben. Man sieht hier, welche Geräte früher in Büros und Haushalten standen und wie sie benutzt wurden.
Das Museum wurde am 1. September 2026 für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. Der letzte Standort war in der D.-Bonhoeffer-Straße 1–3, wo die Dauerausstellung 1000 m² umfasste. Ein 45-minütiger interaktiver Hörspielrundgang mit 12 QR-Code-Stationen verfolgte die Entwicklung des ersten Computers.
Viele der ausgestellten Computer und Maschinen sind nicht nur zu sehen, sondern können auch noch funktionieren, was selten ist für so alte Geräte. Besucher bekommen so einen unmittelbaren Eindruck davon, wie diese Maschinen tatsächlich funktioniert haben.
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