Benediktinerinnenkloster Kitzingen, Benediktinerkloster in Kitzingen, Deutschland.
Das Benediktinerinnenkloster Kitzingen ist ein ehemaliges Frauenkloster in Unterfranken mit Gebäuden, die Räume für Gebet und das gemeinsame Leben der Schwestern zeigen. Die Anlage bewahrt Merkmale der Klosterarchitektur aus dem Mittelalter.
Das Kloster entstand im 8. Jahrhundert als Teil der kirchlichen Reorganisation durch Bonifatius und war über Jahrhunderte ein Zentrum religiösen Lebens. Es wurde 1544 aufgelöst, als sich die Reformationen in der Region verbreiteten.
Das Kloster pflegte enge Verbindungen zu religiösen Persönlichkeiten, darunter ein dokumentierter Besuch von Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert.
Die Gebäude können auf Fußwegen vom Stadtzentrum Kitzingens erreicht werden, wobei Busse regelmäßig in die Nähe fahren. Besucher sollten vor einem Besuch überprüfen, ob bestimmte Bereiche geöffnet sind, da es sich um eine Stätte mit begrenzteter Zugänglichkeit handelt.
Die Gründungslegende erzählt von einem Hirten namens Kuccingus, der eine Marienerscheinung sah, die ein gestohlenes Lamm retten wollte. Dieser Hirte verband sein Erlebnis mit dem Ort, der später seinen Namen trug.
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