St. Johannes der Täufer, Katholische Kirche in Obergrainau, Deutschland
St. Johannes der Täufer ist eine Kirche auf dem Kirchbichl-Hügel in den Bayerischen Alpen mit einem achteckigen Hauptraum und einem Glockenturm mit Zwiebeldach. Ein Friedhof umgibt das Gebäude in dieser Berglandschaft.
Eine erste Kapelle an diesem Ort wurde 1697 erbaut und wurde 1779 durch ein Feuer zerstört. Franz Seraph Zwinck aus Oberammergau vollendete die Wiederherstellung 1782.
Der Innenraum zeigt einen Johannes-Malzyklus aus dem Jahr 1929 mit Fresken, die biblische Szenen in die lokale Berglandschaft und den Eibsee einbinden. Diese Kunstwerke verbinden christliche Themen mit der alpinen Umgebung, in der die Kirche steht.
Das Gebäude gehört zur Pfarrverbindung Zugspitze und wird von dort aus betreut. Die Kirche liegt auf einem Hügel über Obergrainau und ist von der Hauptstraße aus leicht zu sehen.
Das Gebäude steht auf der Liste der Baudenkmäler Bayerns und ist gleichzeitig eine archäologische Stätte aufgrund von Funden aus der frühen Neuzeit. Diese doppelte Schutzstatus ist selten und zeigt die lange Besiedlungsgeschichte des Ortes.
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