Schloss Ermreuth, Herrenhaus in Neunkirchen am Brand, Deutschland.
Schloss Ermreuth ist ein dreigeschossiger Walmdachbau im oberfränkischen Dorf Ermreuth, Gemeinde Neunkirchen am Brand. Die Stiebar errichteten um 1600 den heutigen Bau mit Treppenturm; im 18. Jahrhundert bauten die Künsberg das Obergeschoss aus, erhöhten den Treppenturm und errichteten einen Altananbau mit Brüstung.
Vorgängerbauten am Ort sind vor 1358 belegt. 1525 brannten aufständische Bauern das Schloss nieder; Stefan Muffel aus der Nürnberger Patrizierfamilie Muffel unterdrückte den Aufstand und baute es wieder auf. Um 1600 errichteten die Stiebar den heutigen Schlossbau mit Treppenturm, im 18. Jahrhundert bauten die Künsberg das Obergeschoss aus, erhöhten den Turm und errichteten einen Altananbau mit Brüstung.
Der Name Ermreuth und die lange Rolle des Gutes als Rittergut fränkischer Adelsfamilien sind am Bau noch ablesbar. Um 1600 errichteten die Stiebar den heutigen Bau mit dem Treppenturm; im 18. Jahrhundert bauten die Künsberg das Obergeschoss aus, erhöhten den Treppenturm und errichteten einen Altananbau mit Brüstung. Eine alte Sage erzählt von einem schwarzen Schlossgeist, der sich Menschen, die bei Dunkelheit vorbeigingen, auf den Rücken setzte und sie drückte.
Schloss Ermreuth ist ein privates Rittergut im Dorf Ermreuth, Gemeinde Neunkirchen am Brand, und nicht zu besichtigen. 2016 stand es auf der Liste zum Tag des offenen Denkmals, wurde nach Protesten aber wieder gestrichen. Das Gebäude ist daher nur von außen, von den öffentlichen Wegen des Dorfes aus, zu sehen.
Eine lokale Legende erzählt von einer schwarzen Stute, die nachts in der Nähe des Schlosses erscheint und angeblich auf Menschen sitzt, die vorbeigehen. Diese gespenstische Geschichte hat sich über Generationen im Dorf erhalten und ist bis heute Teil der lokalen Folklore.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.124 Mitwirkenden weltweit.