Soltauer Salzmuseum, Salzmuseum in Soltau, Deutschland
Das Soltauer Salzmuseum nutzt das Gebäude Bahnhofstraße 6 und ein Außengelände gegenüber. Innen beherbergt es eine der größten Sammlungen von Salz- und Pfefferstreuern, die Sammelfiguren der Firma Goebel. Draußen hat der Soltauer Salzsiederverein ein Brunnenhäuschen, eine historische Siedehütte und das Gradierwerk einer mittelalterlichen Salzproduktionsanlage nachgebaut. Der gesamte Museumsbereich ist barrierefrei.
Seit 5000 Jahren nutzen Menschen die Soltauer Salzquelle, wie Bodenfunde zeigen. 936 schenkte König Otto I. den Salzhof, curtis salta, dem Stift Quedlinburg; sein Salz diente zur Konservierung von Tierfellen für Pergament. Seit dem Mittelalter verbot das Lüneburger Salzmonopol den Soltauern das Sieden und den Handel mit eigenem Salz. Im 19. Jahrhundert scheiterte Eduard Weinlig an der fehlenden Salinengenehmigung; am 30. Mai 2015 eröffnete das Museum.
Die Salzquelle gab Soltau und dem Flüsschen Soltau den Namen; das Salz des Salzhofs curtis salta diente zur Konservierung von Tierfellen, die im Stift Quedlinburg zu Pergament verarbeitet wurden. Seit 2008 siedet der Soltauer Salzsiederverein Sole aus dem Thermentiefbrunnen im Siedepfannenverfahren zu Soltauer Salinensalz.
Das Museum hat mit Wechsel der Saison unterschiedliche Öffnungszeiten, daher sollte man vorher nachfragen. Besucher finden ausführliche Erklärungen und können an geführten Touren teilnehmen, um die Prozesse besser zu verstehen.
Auf dem Grundstück gegenüber der Bahnhofstraße 6 hat der Soltauer Salzsiederverein ein Brunnenhäuschen, eine historische Siedehütte und das Gradierwerk einer mittelalterlichen Salzproduktionsanlage nachgebaut. Seit 2008 siedet der Verein Sole aus dem Thermentiefbrunnen im Siedepfannenverfahren zu Soltauer Salinensalz.
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