St. Elisabeth, Katholische Pfarrkirche in Harvestehude, Hamburg, Deutschland
St.-Elisabeth-Kirche ist eine katholische Pfarrkirche, die 1926 nach Plänen von Heinrich Renard und Jos. van Geisten errichtet wurde, auf zwei schmalen Stadthaus-Parzellen an der Oberstraße in Harvestehude. Die Fassade aus hellem Werkstein trägt zurückhaltend expressionistischen Dekor, darunter ein Relief des Rosenwunders der Elisabeth von Thüringen über einem hohen Sprossenfenster. Rechts erhebt sich ein asymmetrischer quadratischer Turm mit grüner Kupferhaube, und die Traufhöhe fügt sich in die Nachbarbebauung ein.
St. Elisabeth wurde 1926 nach Plänen von Heinrich Renard und Jos. van Geisten auf zwei schmalen Stadthaus-Parzellen an der Oberstraße errichtet. 2001 stellte das Denkmalschutzamt Hamburg die Kirche in der Oberstraße 67 zusammen mit dem angrenzenden Gemeindehaus in der Hochallee 61 als Ensemble unter Denkmalschutz. Zur Umsetzung von Umstrukturierungs- und Sparmaßnahmen im Erzbistum Hamburg verkaufte die Gemeinde das benachbarte Pfarrhaus an der Ecke Hochallee / Oberstraße; die darin befindlichen Gemeinderäume einschließlich des Kindergartens wurden in einem eingeschossigen Neubau zusammengefasst, der 2006 im Vorgarten des Pfarrhauses errichtet wurde.
Die Gemeinde trägt den Namen der heiligen Elisabeth von Thüringen, deren Legende vom Rosenwunder im Fassadendekor dargestellt ist. Die Kirche ist bis heute Hauptkirche der römisch-katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth Hamburg; die 1927 gegründete Katholische Schule Hochallee besteht als staatlich anerkannte Privatschule fort.
Die Kirche steht in der Oberstraße 67, neben dem Gemeindehaus in der Hochallee 61, nahe der Hochallee und dem Innocentiapark. Sie ist auf zwei schmalen Stadthaus-Parzellen errichtet und schließt links und rechts an die Nachbarhäuser an, sodass der Eingang von der Straße kaum auffällt. Die Beckerath-Orgel von 1951 wurde 2020 auf 52 klingende Register erweitert und erhielt einen doppelten Spieltisch.
Die Kirche wurde 1926 nach Plänen von Heinrich Renard und Jos. van Geisten auf zwei schmalen Stadthaus-Parzellen errichtet; sie schließt links und rechts an die Nachbarhäuser an und fügt sich in deren Traufhöhe ein. Auffällig sind nur der asymmetrische Turm und die Werksteinverkleidung; die Fassade trägt zurückhaltend expressionistischen Dekor, darunter das Rosenwunder der Elisabeth von Thüringen.
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