Löwendenkmal, Architektonisches Denkmal nahe Eiermühle, Bad Abbach, Deutschland.
Das Löwendenkmal bei Bad Abbach besteht aus einer zehn Meter hohen Schrifttafel aus Ihrlersteiner Grünsandstein, die etwa neun Meter über der Bundesstraße 16 in den Teufelsfelsen eingelassen ist und von zwei überlebensgroßen Löwen auf drei Meter hohen Sockeln flankiert wird. Die je fünf Meter langen, zwei Meter hohen und über fünfzehn Tonnen schweren Löwen blicken auf die Tafel und die Donau. Ein kleinerer Gedenkstein davor trägt die deutsche Übersetzung der lateinischen Widmung.
Das Denkmal geht auf ein Straßenbauvorhaben zurück, das 1794 unter der Leitung von Adrian von Riedl für Kurfürst Karl Theodor abgeschlossen wurde. Die ursprüngliche Löwenskulpturen stammten von 1796, wurden aber im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später durch neue Exemplare ersetzt.
Die große Tafel trägt eine lateinische Widmung an Kurfürst Karl Theodor, während ein kleinerer Gedenkstein davor die deutsche Übersetzung wiedergibt. Der lateinische Text nennt Joseph August von Toerring, den Hofkammer-Vizepräsidenten, der das Denkmal errichten ließ, und das Jahr 1794.
Die Anlage liegt unterhalb des Teufelsfelsens an der Bundesstraße 16, etwa zwei Kilometer südwestlich von Bad Abbach. Am besten erkundet man das Denkmal zu Fuß von der Straße aus oder nähert sich über die nahe gelegenen Wanderwege entlang der Donau.
Die beiden Löwen sind je fünf Meter lang, zwei Meter hoch und über fünfzehn Tonnen schwer; einer blickt auf die Inschrifttafel, der andere zur Donau. Die Originale waren aus Kelheimer Kalkstein gefertigt und wurden 1945 gesprengt, um eine Straßensperre gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen zu errichten.
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