Löwendenkmal, Architektonisches Denkmal nahe Eiermühle, Bad Abbach, Deutschland.
Bad Abbach Eiermühle Löwendenkmal besteht aus zwei Steinfiguren von Löwen, die jeweils auf etwa drei Meter hohen Sockeln ruhen und einen zehn Meter hohen Steintafel mit lateinischen Texten flankieren. Die Anlage steht in der Nähe des Teufelsfelsens an der Donau und prägt das Landschaftsbild dieser Gegend.
Das Denkmal geht auf ein Straßenbauvorhaben zurück, das 1794 unter der Leitung von Adrian von Riedl für Kurfürst Karl Theodor abgeschlossen wurde. Die ursprüngliche Löwenskulpturen stammten von 1796, wurden aber im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später durch neue Exemplare ersetzt.
Die Inschriften auf der Steintafel verbinden lateinische und deutsche Sprache miteinander und zeigen, wie Gelehrsamkeit in dieser Region verankert war. Besucher können hier noch heute das Nebeneinander dieser beiden Sprachtraditionen in Stein gemeißelt sehen.
Die Anlage liegt unterhalb des Teufelsfelsens an der Bundesstraße 16, etwa zwei Kilometer südwestlich von Bad Abbach. Am besten erkundet man das Denkmal zu Fuß von der Straße aus oder nähert sich über die nahe gelegenen Wanderwege entlang der Donau.
Die Köpfe der heutigen Löwen stammen noch vom Original aus dem Jahr 1796 und wurden nach der Zerstörung im Krieg auf neue Körper montiert. Dies macht das Denkmal zu einem Beispiel für Kontinuität inmitten von historischem Umbruch.
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