Liebfrauenkirche, römisch-katholische Pfarrkirche von Gernsbach
Die Liebfrauenkirche ist eine Basilika in Gernsbach mit massiven Sandsteinpfeilern, die das Innere in ein Mittelschiff und Seitenschiffe teilen. Der Bau entstand ab 1388 und wurde 1833 durch drei zusätzliche Joche erweitert, wodurch die heutige geräumige Struktur mit Fensterwerk und kunsthistorischen Details entstand.
Die Kirche wurde 1388 von Margarethe, der Witwe eines lokalen Adligen, zusammen mit dem Baden-Herscher gegründet und war möglicherweise eine Kapelle bei einer Burg. Der Bau erlitt schwere Schäden durch Brände, Kriegszerstörungen und Verfallserscheinungen über die Jahrhunderte, wurde aber mehrfach restauriert, insbesondere 1833 und wieder 1970-1972.
Die Liebfrauenkirche trägt ihren Namen seit ihrer Weihe 1388 und dient der katholischen Gemeinde als Pfarrkirche. Besucher bemerken heute noch die handwerkliche Qualität der Steinarbeiten und wie der Raum von der Gemeinde genutzt wird, besonders an Tagen mit Gottesdiensten und stillen Momenten des Gebets.
Der Eingang der Kirche befindet sich an der Nordseite und ist leicht zu finden, besonders da die Kirche auf dem höchsten Punkt Gernsbachs liegt und vom Ort aus sichtbar ist. Besucher sollten beachten, dass das Innere sowohl ruhige Bereiche zum Beten als auch geöffnete Flächen bietet, weshalb es sich für längere Erkundungen eignet.
An der Nordseite des Eingangs sind antike Schnitzereien erhalten, darunter ein Kopf mit Bischofsmütze und die Ebersteinische Rose, die die frühen Gründer nennen. Ein besonders seltenes Detail ist die noch heute vorhandene Tür aus der Originalkirche, die innerhalb der Mauern verschlossen, aber sichtbar bleibt.
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