Burg Schöneck, Villa in Flensburg, Deutschland
Burg Schöneck ist eine Villenburg, die 1883/84 vom Architekten Alexander Wilhelm Prale für den Getreidekaufmann Matthias Hübsch errichtet wurde. Der Gelbsteinbau mit roten dekorativen Backsteinlinien besitzt auf der Nordseite einen polygonalen Turm, der heute ein Zeltdach trägt. Zwei Balkone an der Vorderfront boten einst den Blick auf die Flensburger Förde.
Das Herrenhaus wurde 1884 nach Plänen des Architekten Alexander Wilhelm Prale errichtet und prägt seitdem das Stadtbild. Der Bau fiel in eine Zeit, als wohlhabende Bürger sich repräsentative Wohnhäuser mit burgähnlichen Elementen bauen ließen.
Der Name Schöneck verweist auf die Hanglage oberhalb des Nordergrabens. Seit der Übernahme durch den dänischen Staat dient die Villa als Sitz des Dänischen Generalkonsulats in Flensburg. Die Familie Hübsch, die sie errichten ließ, engagierte sich über Jahrzehnte in der Gemeinde St. Nikolai, wo ein Fenster das Familienwappen mit einer orangefarbenen Getreideähre zeigt.
Das Gebäude befindet sich im nördlichen Wohnviertel von Flensburg und ist von der Stadt aus leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass dies ein unter Denkmalschutz stehendes Privatgebäude ist und nur von außen zugänglich ist.
Der polygonale Turm an der Nordseite trug einst ein Spitzdach, heute ein Zeltdach. Von den beiden Balkonen der Vorderfront war die Flensburger Förde zu sehen. 1906 wurde die Verglasung von Gottfried Heinersdorff im nördlichen Treppenhaus eingefügt; sie blieb beim Anschlag auf das Konsulat 2015 unbeschädigt.
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