Alte Handelsschule, Kulturdenkmal in Leipzig-Kleinzschocher, Deutschland
Die Alte Handelsschule ist ein Gebäudekomplex in Leipzig-Kleinzschocher, der heute als Kunstzentrum funktioniert und verschiedene Studios beherbergt. Der Komplex erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Gebäude, in denen Künstler in Bereichen wie Grafik, Malerei, Keramik und Bildhauerei arbeiten.
Der Komplex wurde 1888 als öffentliche Schule gegründet und diente von 1947 bis 2005 als Berufsschule der Stadt Leipzig. Nach der Schließung wurde das Gebäude in den folgenden Jahren schrittweise zu einem Kulturzentrum für bildende Künstler umgestaltet.
Der Komplex ist ein lebendiger Treffpunkt für Künstler aus verschiedenen Ländern, die hier in offenen Ateliers arbeiten und regelmäßig ihre Werke zeigen. Die Räume prägen das Viertel durch ihre kreative Nutzung und ziehen Menschen an, die zeitgenössische Kunst und handwerkliche Techniken erleben möchten.
Der Komplex öffnet seine Ateliers während der jährlichen Veranstaltung Offene Ateliers Leipzig, wenn Künstler ihre Werkstätten für Besucher zugänglich machen. Außerhalb dieser Zeit ist es ratsam, die Website zu prüfen oder vorab zu kontaktieren, um Zugänglichkeit und aktuelle Veranstaltungen zu erfahren.
Das Gelände beherbergt eine Wildkammer, einen speziellen Veranstaltungsraum, der regelmäßig für kleinere Festivals und kulturelle Zusammenkünfte genutzt wird. Der Komplex plant zudem die Einrichtung einer gemeinschaftlichen Küche, um künstlerische Zusammenarbeit und Nachbarschaftsbegegnungen weiter zu fördern.
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