Rocksdorf, Ländliche Siedlung in der Oberpfalz, Bayern, Deutschland.
Rocksdorf ist ein ländliches Dorf nördlich von Sulzbürg auf 408 Metern Höhe mit traditioneller bayerischer Bauweise und umgebenden Wäldern. Die Häuser reihen sich um die Dorfmitte, während sanfte Hügel und Felder die Landschaft prägen und Wanderwege durch die bewaldeten Bereiche führen.
Die Siedlung wurde 1129 erstmals erwähnt und gehörte lange zu verschiedenen kirchlichen und adeligen Herrschaften der Oberpfalz. Archäologen entdeckten in der Nähe einen bronzezeitlichen Grabhügel mit einer Fibel, was auf eine noch ältere Besiedlung der Gegend hindeutet.
Die evangelische Sankt-Elisabethen-Kirche bildet den Mittelpunkt des Dorflebens mit ihren romanischen Mauern und dem gewölbten Chorraum. Besucher finden hier einen ruhigen Ort, der die protestantische Tradition der Region widerspiegelt und bis heute für Gottesdienste genutzt wird.
Landstraßen verbinden das Dorf mit der Staatsstraße 2220 zwischen Wettenhofen und der Bundesstraße 299, während Nürnberg etwa 42 Kilometer entfernt liegt. Besucher sollten ein eigenes Fahrzeug nutzen, da öffentliche Verkehrsmittel nur begrenzt zur Verfügung stehen und die Wege zwischen den Orten größere Entfernungen aufweisen.
Der Ort wechselte 1972 von der Gemeinde Kruppach zur Gemeinde Mühlhausen im Zuge der bayerischen Gemeindegebietsreform. Diese Eingliederung veränderte die Verwaltungszugehörigkeit dauerhaft, während die räumliche Lage und das Ortsbild unverändert blieben.
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