Kobersfelsen, Naturschutzgebiet in Burgk, Deutschland.
Der Kobersfelsen ist eine graubraune Schieferwand, die steil aus dem Stausee Burgkhammer aufragt; auf der unebenen Fläche wachsen verstreut kleine Bäume und Sträucher. Am Fuß verläuft ein schmaler, auf dünnen Pfosten ruhender Steg etwa 3 m über dem Wasser. Das 6 ha große Naturschutzgebiet schützt Silikatfelsen und Hangmischwälder mit Felsspaltenvegetation.
Das Gebiet erhielt im September 1989 den Status eines Naturschutzgebietes durch einen Beschluss des Rates des Bezirkes Gera in Thüringen. Diese Unterschutzstellung war ein wichtiger Schritt zur Sicherung der besonderen Natur des Ortes.
Der Name des Felsens ist mit einer alten Geschichte verbunden: einer Tochter des Burgker Herrn namens Elisabeth und ihrer Liebe zu Ritter Kober. Diese Legende prägt bis heute, wie Einheimische und Besucher den Ort wahrnehmen und erzählen.
Ein Wanderweg entlang der Saale, Teil des Fernwanderwegs Eisenach–Budapest (Europäischer Fernwanderweg E3), führt zum Felsen. Der etwa 150 m lange, am Felsen befestigte Hängesteg rund 3 m über dem Wasser ist seit einem Steinschlag 2021 gesperrt; Reparaturen und Schutznetze sind geplant, mit einer Neueröffnung wurde 2024 nicht mehr gerechnet.
Der am Felsen befestigte Hängesteg, etwa 150 m lang und rund 3 m über dem Wasser, ist seit einem Steinschlag 2021 gesperrt; Pläne für eine Reparatur und im Felsen zu verankernde Schutznetze liegen vor, mit einer Neueröffnung wurde 2024 jedoch nicht mehr gerechnet. Der Name ist im 19. Jahrhundert belegbar, kann also nicht vom Autor Julius Kober stammen.
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